Allgemeine Geschäftsbedingungen der Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

§ 1 Geltungsbereich


1.1 Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Rechtsbeziehungen zwischen der  Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH (im folgenden »Theater«) und den Einzelkunden, Wiederverkäufern, Firmen- und Gruppenkunden (im folgenden einheitlich »Besucher«). Für Rechtsgeschäfte zwischen Theater und Besucher gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden »AGB«) in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Abweichende Bedingungen erkennt das Theater nicht an, es sein denn, es stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

 

1.2 Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte oder dem Abschluss eines Abonnementvertrages gelten diese Bedingungen als vereinbart. Für Abonnenten gelten ergänzend die Abonnementbedingungen.


1.3 Wiederverkäufer verpflichten sich, die nachfolgenden AGB jedem Abnehmer beim Kartenerwerb bekannt zu geben.

 

 

§ 2 Eintrittspreise und Ermäßigungen


2.1 Die Vorstellungen werden verschiedenen Preisklassen zugeordnet, die in den Publikationen ausgewiesen sind. Die angebotenen Preise, Ermäßigungen und Gebühren sind insbesondere aus dem Spielzeitheft, dem Monatsspielplan dem Internet und/oder per Aushang an der Theaterkasse ersichtlich.

 

2.2 Ermäßigungen werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Veranstaltungsserie durch das Theater gewährt. Die für die Vorstellung jeweils geltenden Ermäßigungen sind an der Theaterkasse bzw. beim telefonischen Vorverkauf zu erfragen. Das Theater behält sich vor, auf bestimmte Vorstellungen keine Ermäßigungen zu gewähren.


2.3 Das Theater verlangt bei allen ermäßigten Eintrittskarten vor Einlass den Nachweis der entsprechenden Berechtigung. Die Berechtigung muss am Vorstellungstag bestehen. Ermäßigungen müssen mit Lichtbildausweis beim Einlass nachgewiesen werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum vollen Kartenpreis vor Einlass nachentrichtet werden. Anderenfalls kann der Einlass nicht gewährt werden.

 

2.4 Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Ermäßigungen pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen.

2.5 Nach Abschluss des Buchungsvorganges können Ermäßigungen nicht mehr berücksichtigt werden.

 

2.6 Nach Maßgabe des Kartenaufdrucks beinhaltet der Eintrittskartenpreis die Berechtigung, die Eintrittskarte auch als Fahrkarte im öffentlichen Nahverkehr (GVH) zu nutzen. Die Eintrittskarte gilt am Tag der Veranstaltung im gesamten GVH‑Tarifgebiet ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 5 Uhr des Folgetages als Fahrausweis für alle Verkehrsmittel des Großraum-Verkehr Hannover und ist nicht übertragbar. Ob der Besucher die entsprechende Leistung in Anspruch nimmt, ist unerheblich. Hinsichtlich der Nutzung der Eintrittskarte als Fahrkarte besteht zwischen dem Kunden und dem Beförderungsunternehmen ein gesondertes Vertragsverhältnis, für das die Bestimmungen der dem GVH zugehörigen Verkehrsunternehmen gelten. Gleiches gilt für Eintrittskarten, die gemäß 3.7 als Print@home-Ticket erworben werden, allerdings mit der Einschränkung, dass diese Tickets bei der Kaufabwicklung für den jeweiligen Nutzer mit Name und Geburtsdatum personalisiert werden müssen.

 

2.7 Es ist nicht zulässig, einen anderen, als den auf der Eintrittskarte bezeichneten Platz einzunehmen. Bei unberechtigtem Platzwechsel kann der Unterschiedsbetrag erhoben oder der Besucher von diesem Platz oder aus der Vorstellung verwiesen werden.

 

 

§ 3 Vertragsschluss / Kartenerwerb / Versand


3.1 Der Eintrittskartenverkauf zwischen dem Theater und dem Besucher kommt durch die Bestellung des Besuchers (Angebot) und ihre Bestätigung durch das Theater (Annahme) zustande. Eintrittskarten können an der Theaterkasse, angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie schriftlich, telefonisch oder über das Internet erworben werden. Erfolgt die Bestellung schriftlich, telefonisch oder über das Internet, erhält der Besucher als Bestätigung eine Kunden- bzw. Auftragsnummer, die ihm mündlich, fernmündlich oder schriftlich (bei Internetverkauf per Email) mitgeteilt wird.


3.2 Der Besucher erwirbt die Eintrittskarten in eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Sofern vom Besucher Eintrittskarten weiter veräußert werden, ist eine Vertretung des Theaters ausgeschlossen. Ein Weiterverkauf der Eintrittskarten zu einem höheren als dem vom Theater ausgewiesenen Preis ist nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlung kann das Theater den Mehrerlös herausverlangen. Ein gewerbsmäßiger Weiterverkauf bedarf einer gesonderten Genehmigung des Theaters.

 

3.3 Wünscht der Besucher eine Zusendung der Eintrittskarten, erhebt das Theater zusätzlich zum Kaufpreis eine Bearbeitungsgebühr, die die Versandkosten beinhaltet. Die Eintrittskarten werden dem Besucher nach vollständigem Zahlungseingang auf dessen Gefahr zugeschickt. Der Besucher hat die erhaltenen Eintrittskarten auf Richtigkeit und Vollständigkeit (insbesondere Veranstaltung, Datum, Uhrzeit, Preis und Anzahl) zu überprüfen; Reklamationen sind dem Theater unverzüglich in Textform mitzuteilen.

 

3.4  Bezahlte Eintrittskarten können auf Wunsch des Besuchers an der Abendkasse hinterlegt werden. Bei Nicht-Abholung der Karten besteht kein Anspruch auf Ersatzleistung oder Rückzahlung des Kaufpreises.

 

3.5 Sofern dem Besucher eine Option für den Erwerb von Eintrittskarten eingeräumt wurde (Reservierung), verfällt diese ersatzlos, wenn sie innerhalb der vereinbarten Reservierungsfrist vom Besuchern nicht wahrgenommen wird.


3.6 Bei Verlassen des Veranstaltungsortes verliert die Eintrittskarte ihre Gültigkeit.


3.7 Beim Print@home-Verfahren ist das Print@home-Ticket im Papierformat DIN A4 auszudrucken. Es darf nicht vervielfältigt oder verändert werden. Falls von diesem Print@home-Ticket Kopien auftauchen, erhält nur der Besitzer, der als erstes am Einlass erscheint, Zutritt zur Veranstaltung. Weiterhin behält sich das Theater das Recht vor, von dem Kartenkäufer, dessen Ticket aufgrund seines Verschuldens unberechtigt vervielfältigt wurde, die Zahlung des Gesamtwertes der vervielfältigten Print@home-Tickets zu verlangen. Das Theater haftet nicht bei Verlust und/oder Missbrauch des Print@home-Tickets.

 

3.8 Die Öffnungszeiten der Theaterkasse ergeben sich aus den Publikationen des Theaters. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn einer Vorstellung. Es findet grundsätzlich kein Vorverkauf für andere Veranstaltungen an der Abendkasse statt, da der Verkauf der Abendveranstaltung absoluten Vorrang hat.

 

 

§ 4 Gutscheine und besondere Angebote

 

4.1 Wertgutscheine sind ab Kauf- bzw. Ausgabedatum drei Jahre gültig. Mit Ablauf der Gültigkeit verliert der Inhaber des Gutscheins seinen Anspruch auf Einlösung. Es ist nicht möglich, den Gutschein gegen Geldersatz umzutauschen.

 

4.2 Die try out–Coupons für die Sparte Schauspiel sind ab dem Kaufdatum zwei Jahre gültig. Das Theater kann try out–Coupons für bestimmte Sonderveranstaltungen von der Geltung ausnehmen oder nur eingeschränkt zulassen.

 

4.3 TheaterCard Gold und Silber: Die TheaterCards Gold und Silber sind Rabattkarten. Diese TheaterCards sind kostenpflichtig und berechtigen den Inhaber zum Erwerb von ermäßigten Eintrittskarten (Gold: 50 %; Silber: 25 %). Sie sind jeweils ab Kaufdatum für zwölf Monate gültig und verlängern sich um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht 4 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit in Textform gekündigt werden. Die TheaterCard ist personengebunden und nicht auf andere Personen übertragbar. Die Ausstellung einer reduzierten PartnerCard ist möglich. Eine Kombination von TheaterCard Gold bzw. Silber und anderen Ermäßigungen, wie Abonnement, Rabatt-Aktionen, ist ausgeschlossen. Diese TheaterCards gelten nicht bei Sonderveranstaltungen (z. B. Weihnachts- und Silvestervorstellungen, Festliche Opernabende, Opernball, Gastspiele, Führungen).

 

4.4 TheaterCard Plus: Bei der TheaterCard Plus handelt es sich um eine kostenfreie Bonuskarte. Sie ist personengebunden und nicht übertragbar. Voraussetzung für den Erhalt der TheaterCard Plus ist die Zustimmung des Inhabers zum Erhalt des Newsletters der Staatstheater sowie die vollständige Angabe sämtlicher kundenrelevanter Daten (insbesondere: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Email-Adresse, Telefonnummer). Der Inhaber erwirbt bei jedem Kauf einen Bonus in Höhe von 5 % des getätigten Umsatzes. Der Bonus wird am Ende einer jeden Spielzeit dem Bonuskonto gutgeschrieben und kann in der darauf folgenden Spielzeit für den Erwerb von Eintrittskarten eingelöst werden. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Einsatz der TheaterCard Plus beim Erwerb eines Abonnements sowie in Kombination mit der TheaterCard Gold und Silber ist ausgeschlossen.

 

4.5 Dauerkarte: Die Dauerkarte ist ein Angebot für Schüler, Studierende, Auszubildende und Wehr- und Zivildienstleistende bis zur Vollendung des 29. Lebensjahres. Sie ist mit einem aktuellen Lichtbild des Inhabers zu versehen, personengebunden, nicht übertragbar und ab Kaufdatum ein Jahr lang gültig. Gegen Vorlage der Dauerkarte kann der Inhaber an der Abendkasse ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn ein kostenloses Ticket für die aktuelle Vorstellung erhalten, sofern Karten verfügbar sind. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen wie z. B. der Opernball, Festliche Opernabende, das Stiftungs- und Eröffnungskonzert, das Kinderfest und Silvesterveranstaltungen in Oper und Schauspiel. Eine Kombination mit anderen Angeboten und Vergünstigungen des Theaters ist ausgeschlossen. Beim Einlass ist die Dauerkarte zusammen mit der Eintrittskarte unaufgefordert vorzuzeigen.

 

 

4.6 Das Theater behält sich weitere Angebote vor.

 

 

§ 5 Fälligkeit und Zahlung / Eigentumsvorbehalt / Verzug


5.1 Der Kaufpreis wird mit der Bestätigung der Bestellung unter Vergabe einer individuellen Kunden- und Auftragsnummer zur Zahlung fällig. Zahlungen können durch Barzahlung, SEPA-Lastschrift, Überweisung oder Kreditkarte erfolgen.


5.2 Eintrittskarten bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Theaters. Sollte eine Zahlung rückbelastet werden, ist der Besucher zur unverzüglichen Rückgabe der Eintrittskarten und zur Erstattung der durch die Rückbelastung entstandenen Kosten verpflichtet.

 

5.3 Reservierte Karten, die nicht rechtzeitig bezahlt werden, werden nach Ablauf der Zahlungsfrist in den freien Verkauf gegeben.


5.4 Bei Zahlungsverzug ist das Theater berechtigt, ab der ersten und für jede weitere Mahnung eine angemessene Gebühr zu erheben. Darüber hinaus kann das Theater Zinsen in Höhe von 5 % p. a. über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank fordern, sofern nicht das Theater die Belastung mit einem höheren oder der Besucher die Belastung mit einem niedrigeren Zinssatz nachweist. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens wird hierdurch nicht ausgeschlossen.

 

 

§ 6 Rückgabe und Umtausch von Eintrittskarten / Kartenverlust


6.1 Eine Rückgabe bzw. der Umtausch von Eintrittskarten ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn das Theater aus zwingenden Gründen die angekündigte Besetzung der Rollen kurzfristig ändert.

 

6.2 Bei Vorstellungsänderung können die Eintrittskarten ausschließlich bis zum Tage der Vorstellung an der Theaterkasse zurückgegeben werden, andernfalls verfällt der Anspruch. Eintrittskarten, die nicht an der Theaterkasse oder im Print@home-Verfahren erworben wurden, können nur bei der jeweiligen externen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden. Etwaige Anfahrts- oder Übernachtungskosten werden nicht erstattet. Der Besucher erhält die Erstattung des vollen Kartenpreises, sofern die originalen Eintrittskarten (keine Kopie) dem Theater vorliegen.


6.3 Bei Vorstellungsausfall bietet das Theater dem Besucher den Umtausch gegen eine gleichwertige Eintrittskarte für eine andere Vorstellung seiner Wahl innerhalb der gleichen Veranstaltungsserie an, oder erstattet den Kaufpreis gegen Rückgabe der Eintrittskarte. Der Wunsch auf Tausch bzw. Rückgabe muss dem Theater unverzüglich, spätestens innerhalb von sechs Werktagen nach der ausgefallenen Vorstellung vorliegen; anderenfalls verfällt der Anspruch. Weitergehende Ansprüche des Besuchers (z. B. Anfahrts-/Übernachtungskosten) sind ausgeschlossen. Bei Vorstellungsausfall infolge höherer Gewalt (Streik, Landestrauer, Stromausfall, Naturkatastrophe u. ä.) wird kein Ersatz gewährt.


6.4 Bei Vorstellungsabbruch wird das Eintrittsgeld nur erstattet, wenn noch nicht die Hälfte der Vorstellung abgelaufen war. Ein Erstattungsanspruch ist spätestens innerhalb von fünf Werktagen nach der abgebrochenen Vorstellung dem Theater gegenüber geltend zu machen.


6.5 Eine Erstattung des Kaufpreises oder die Aushändigung von Ersatzkarten bei Verlust von Eintrittskarten, Gutscheinen, Tauschgutscheinen oder Wahlabonnementschecks ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt auch für nicht rechtzeitig umgetauschte Abonnementvorstellungen.

6.6 Aufführungsbedingt kann es dazu kommen, dass von einigen Sitzplätzen die Sicht auf die Übertitelungsanlage nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Ein Entschädigungsanspruch für Sichtverlust auf die Übertitelung besteht nicht.

 

6.7 Etwaige Rückzahlung von Vorverkauf- oder sonstigen Gebühren obliegt dem jeweiligen Wiederverkäufer.

 


§ 7 Beginn / Einlass


7.1 Das Theater wird in der Regel eine Stunde vor Beginn der Vorstellung geöffnet.

 

7.2 Nach Beginn einer Vorstellung können Besucher mit Rücksicht auf die mitwirkenden Künstler und die anderen Besucher erst in einer geeigneten Pause in den Zuschauerraum eingelassen werden. Ein Anspruch auf Pause besteht nicht.

 

7.3 Für Rollstuhlfahrer stehen nur in begrenztem Umfang Plätze zur Verfügung. Sie haben nur dann einen Anspruch auf einen behindertengerechten Platz, wenn sie beim Kauf der Eintrittskarte angegeben haben, dass sie auf einen solchen Platz angewiesen sind.

 

7.4 Die Veranstaltungen des Theaters sind grundsätzlich für Kinder ab 6 Jahren freigegeben. Änderungen für einzelne Produktionen werden gesondert bekannt gegeben.



§ 8 Ton-, Foto- und Filmaufnahmen


8.1 Am Veranstaltungsort sind Ton-, Foto- und Filmaufnahmen aus urheberrechtlichen Gründen strikt untersagt. Zuwiderhandlungen sind nach dem Urhebergesetz strafbar.
8.2 Bei Zuwiderhandlungen ist das Hauspersonal berechtigt, Aufnahmegeräte und Kameras einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Vorstellung festgehalten sind, können vom Theater eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat.


8.3 Besucher des Theaters erklären mit dem Kauf der Eintrittskarte ihre Einwilligung dazu, dass das Theater im Rahmen der Veranstaltung Ton-, Foto- und Filmaufnahmen macht und diese ohne zeitliche und räumliche Beschränkung vervielfältigt und veröffentlicht. Die Einwilligung erfolgt ausdrücklich unter Verzicht auf einen Vergütungsanspruch.



§ 9 Hausrecht / Hausordnung

 

9.1 Die Intendanten und der Verwaltungsdirektor üben in den Gebäuden des Theaters das Hausrecht aus. Zur Ausübung sind ferner das Abendpersonal, das Kassenpersonal sowie sonstige dazu bevollmächtigte Personen berechtigt. Den Anweisungen dieser Personen ist Folge zu leisten.


9.2 Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören oder andere Theaterbesucher belästigen. Ihnen kann auch der Zutritt verweigert werden, wenn Anlass zur entsprechenden Befürchtung besteht. Darüber hinaus kann das Theater gegenüber diesen Personen ein Hausverbot aussprechen. Der Eintrittspreis wird in diesen Fällen nicht erstattet.

 

9.3 Gegenstände, die geeignet sind, die Vorstellung zu stören (z. B. Handys, elektronische Uhren) sind auszuschalten. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine sperrigen Gegenstände (Taschen, Rucksäcke, Kindersitze u. a.) in den Zuschauerraum mitgenommen werden. Die Mitnahme von Tieren in das Theater ist nicht gestattet.

 

9.4 Das Rauchen in den öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten des Theaters ist untersagt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des niedersächsischen Nichtraucherschutzgesetzes in seiner jeweils aktuellen Fassung.

 

9.5 Das Mitbringen von Speisen und Getränken in die Räumlichkeiten des Theaters ist untersagt. Ebenso ist der Verzehr von Speisen und Getränken im Zuschauerraum grundsätzlich nicht gestattet.

 

9.6 Die Mitnahme von Tieren in das Theater ist, mit Ausnahme von Begleit- und Blindenhunden, nicht gestattet. Begleit- und Blindenhunde dürfen sich neben geeigneten Plätzen im Parkett aufhalten, die in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen. Es muss eine Haftpflichtversicherung und ein Wesenstest für den Hund vorliegen und er muss die VDH-Begleithundeprüfung bestanden haben. Die Mitnahme ist beim Kauf der Eintrittskarte abzustimmen.

 


§ 10 Garderobe


10.1 Im Eintrittspreis ist eine Garderobengebühr in Höhe von EUR 2,00 enthalten. Dieser Betrag ergibt sich aus einer Mischkalkulation für alle unsere Spielstätten und Jahreszeiten.

 

10.2 Mäntel, Schirme, Stöcke, große Taschen und ähnliche Gegenstände müssen an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden, soweit keine Garderobenschränke vorhanden sind. Das Garderobenpersonal ist berechtigt, die Verwahrung für besonders wertvolle Gegenstände abzulehnen.

 

10.3 Für Verlust oder Beschädigungen der aufbewahrten Gegenstände haften die Staatstheater nur, soweit das Garderobenpersonal seine Aufbewahrungspflichten vorsätzlich oder grobfahrlässig verletzt hat. Die Haftung ist auf den Zeitwert bzw. auf maximal EUR 5.000,00 für alle auf eine Garderobenmarke abgegebenen Gegenstände begrenzt. Von der Haftung ausgeschlossen sind Musikinstrumente sowie Ausweise und Urkunden aller Art, Kreditkarten, Bargeld, Schlüssel und Wertsachen wie Schmuck, elektronische Geräte etc., insbesondere auch dann, wenn sich diese Gegenstände in Manteltaschen oder Behältnissen befinden. Die Aufbewahrung dieser Gegenstände geschieht auf eigene Gefahr des Besuchers.

 

10.4 Der Verlust oder die Beschädigung von Garderobengegenständen sowie der Verlust einer Garderobenmarke müssen unverzüglich beim Garderobenpersonal gemeldet werden. Garderobengegenstände dürfen ohne Garderobenmarke nur dann ausgehändigt werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass der Besucher der berechtigte Empfänger ist und nachdem alle übrigen Besucher ihre Garderobenstücke abgeholt haben. Bei Verlust der Garderobenmarke kann das Theater einen angemessenen Geldersatz verlangen.

 


§ 11 Fundsachen


Gegenstände aller Art, die im Bereich des Theaters gefunden werden, sind beim Abend- bzw. Garderobenpersonal abzugeben. Diese werden im Fundbüro des Theaters verwahrt.

 

 

§ 12 Haftung / Schadensersatz


12.1 Das Theater übernimmt keinerlei Haftung für Sach- und Körperschäden jeglicher Art, sofern das Theater, sein gesetzlicher Vertreter oder sein Erfüllungsgehilfe nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.


12.2 Schadensersatzansprüche des Besuchers aus positiver Forderungsverletzung, aus Verschulden bei Vertragsschluss und unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, soweit das Theater, sein gesetzlicher Vertreter oder sein Erfüllungsgehilfe nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben und keine vertragswesentlichen Pflichten verletzt worden sind.


12.3 Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung und Verzug sowie wegen Verletzung vertragswesentlicher Pflichten sind bei leichter Fahrlässigkeit auf den Ersatz des vorhersehbaren Schadens beschränkt.


12.4 Für Fremdleistungen (z. B. gastronomische Leistungen) und evtl. daraus resultierenden Schäden haftet nicht das Theater, sondern der jeweilige Leistungserbringer direkt.

 

 

§ 13 Datenschutz


Das Theater ist berechtigt, die im Zusammenhang mit der Geschäftsverbindung erhaltenen Daten des Besuchers im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes zu bearbeiten, zu speichern und zu nutzen.

 

§ 14 Anwendbares Recht / Erfüllungsort und Gerichtsstand / Salvatorische Klausel


14.1 Es gilt deutsches Recht.


14.2 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche, die sich zwischen Theater und Besucher aus der Geschäftsbeziehung ergeben, ist Hannover, sofern der Besucher Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.


14.3 Soweit einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sind oder werden, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. An die Stelle der ungültigen Bestimmungen tritt die für diesen Fall bestehende branchenübliche Bestimmung, bei Fehlen einer zulässigen branchenüblichen die entsprechende gesetzliche Bestimmung.

 

 

§ 15 Inkrafttreten

Diese AGB treten nach Bekanntgabe ab dem 15.02.2017 in Kraft und ersetzen die bisher geltenden Bestimmungen.

 

 

Hannover, im Februar 2017

Die Geschäftsführung