Die Gerechten

von Albert Camus

Einführung 18:15

Preview | Achtung, besondere Anfangszeit! | Di 21.02.17 | 19:00 | Cumberlandsche Bühne

Ausverkauft, evtl. Restkarten
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz
  • Die Gerechten
    © Karl-Bernd Karwasz

ZUM STÜCK

Warum wird jemand Terrorist? Das Attentat, der Aufstand gegen die Ungerechtigkeit und Unterdrückung ist moralisch gerechtfertigt. Wer stellt eigentlich die Maßstäbe auf? Darf man es in Kauf nehmen, dass für eine scheinbar gerechte Sache oder beim Anschlag auf einen Tyrannen auch Unschuldige zu Tode kommen? Auch die scheinbar politisch-korrekte Tat muss letztlich jeder vor seiner eigenen Moral, seinem Gewissen verantworten. Albert Camus setzt sich in Die Gerechten genau mit diesem Problemfeld auseinander. Den historischen Hintergrund für Camus’ Auseinandersetzung mit dem Für und Wider einer revolutionären Aktion liefert eine Episode aus dem vorrevolutionären Russland: Am 4. Februar 1905 warf der Revolutionär und Anarchist Iwan Kaljajew eine Bombe auf den Generalgouverneur von Moskau, der sofort tot war. Ein Mitstreiter Kaljajews, Boris Sawinkow, gab 1931 in Paris seine Erinnerungen eines Terroristen heraus. Camus griff den Stoff auf und verarbeitete ihn zu einem Stück. Auch hier heißt der Bombenwerfer Kaljajew, der beim ersten Attentatsversuch zögert, weil er sieht, dass der Neffe des Großfürsten mit in der Kutsche sitzt. Kaljajew folgt seinem tiefen moralischen Empfinden, das es verbietet, Kinder zu töten, gefährdet damit aber den Erfolg der revolutionären Sache. Der zweite Versuch gelingt.

 

ALBERT CAMUS (1913–1960) kam in Mondovi im heutigen Algerien zur Welt. Sein Vater fiel im Ersten Weltkrieg, seine Mutter war Analphabetin – und doch brachte es Camus, aus kärglichen Verhältnissen kommend, zum gefeierten Autor, der 1957 für sein publizistisches Gesamtwerk mit dem Literaturnobelpreis gekrönt wurde. Camus verstand sich als engagierter Autor, dessen Verantwortung über das Schreiben seiner Texte hinausging. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete Camus für eine Widerstandszeitung in Paris. Sein berühmter Roman Die Pest erschien 1947.

 

Regisseur Alexander Eisenach zu Die Gerechten in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

REGIETEAM

Regie Alexander Eisenach + Bühne Daniel Wollenzin + Kostüme Claudia Irro + Musik Sven Michelson + Dramaturgie Johannes Kirsten

BESETZUNG

Iwan Kaljajew Henning Hartmann + Dora Dulebow Lisa Natalie Arnold + Boris Annenkow, Foka Wolf List + Alexej Woinow, Großfürstin Beatrice Frey + Stepan Fjodorow, Skuratow Jonas Steglich

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Virtuos nachtkritk.de, 24.02.17
mehr
Lustvolles Revolutionstheater Neue Presse, 25.02.17
mehr

PUBLIKUMSSTIMMEN

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!


Wir bitten um sachbezogene Kommentare. Die Veröffentlichung erfolgt nach vorheriger Prüfung durch die Redaktion.

Neu laden

Bitte übertragen Sie die Zeichen im Bild in das obige Feld. Es wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

TERMINE & KARTEN

Termine

07.05.So 20:00Karten

Weitere Termine folgen

VIDEO

Video

Karten-Hotline

0511.9999 1111

PLAKAT

 

THEATERPÄDAGOGIK

Theaterpädagogik

Kartenbuchungen für Schulklassen bei
Christine Klinke
Tel. 0511.9999 2855
Workshops vereinbaren Sie mit Bärbel Jogschies
Tel. 0511.9999 2851
Unterrichtsmaterial