Amerika

von Franz Kafka

in einer Bearbeitung von Claudia Bauer und Jan Friedrich

anschl. Premierenfeier

Premiere | keine Pause | Do 19.01.17 | 19:30 | Schauspielhaus


  • © Isabel Machado Rios

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ZUM STÜCK

Der sechzehnjährige Karl Roßmann schwängert ein Dienstmädchen und wird von seinen Eltern kompromisslos nach Amerika verfrachtet. Mit einem Anzug, einem Koffer und einem Stück Veroneser Salami im Gepäck überquert er den Atlantik, um sein Glück im Exil zu suchen. Die Freiheitsstatue begrüßt die Einwanderer neuerdings mit erhobenem Schwert statt mit Fackel, die Vereinigten Staaten liegen fremd und unübersichtlich in ihrem Rücken. Im ständigen Konflikt zwischen Selbstbestimmung und Selbstbeherrschung, zwischen Freiheit und Disziplin, erlebt der Junge Karl Roßmann schon bald die direkte Umkehrung des Amerikanischen Traums: Vom reichen Onkel kurzfristig adoptiert und spontan auch wieder fortgeschickt, wird er vom Landstreicher zum Liftboy und endet schließlich als privater Sklave einer übergewichtigen Opernsängerin. Jede Bemühung, in der Fremde Fuß zu fassen, scheitert am Fremdsein an sich, jeder noch so kleine Fehltritt wird zum konkreten Anlass des sozialen Abstiegs. Erst als das »Naturtheater von Oklahoma« mit Arbeit für jedermann wirbt, überwindet Karl seine Isolationsgefühle und jagt auch diesem letzten Glücksversprechen hinterher. Franz Kafka, selbst nie in den Vereinigten Staaten gewesen, konstruiert sein Amerika anhand von Fotos, Reiseberichten, Zeitungsartikeln und Stummfilmen – bis ihn die schiere Größe seiner Erzählung selbst überfordert: »Er läuft mir auseinander, ich kann ihn nicht mehr umfassen«, schreibt Kafka zu seinem ersten, unvollendeten Roman Amerika.


Regisseurin Claudia Bauer zu Amerika in unserer Radiosendung Theaterzeit:

REGIETEAM

Regie Claudia Bauer + Bühne Andreas Auerbach + Kostüme Patricia Talacko + Musikalische Leitung Smoking Joe + Video Jan Friedrich + Dramaturgie Jan Friedrich

BESETZUNG

Karl Rossmann Maximilian Grünewald + Klara, Therese Klara Deutschmann + Onkel, Wirtin, Oberkellner Rainer Frank + Johanna Brummer, Lehrer, Diener u.a. Katja Gaudard + Schubal, Mack, Robinson Günther Harder + Heizer, Mr. Pollunder, Oberportier, Brunelda Christoph Müller + Kapitän, Mr. Green, Oberköchin Frank Wiegard + Live-Video Tobias Haupt

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Ein Glücksfall nachtkritik, 20.01.17
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Wunderbare Schauspieler Hannoversche Allgemeine, 21.01.17
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Klasse Einzelleistungen Neue Presse, 21.01.17
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Ein großartiges Stück! Ein Moment bizarrer und amüsanter als der andere.
Tatsächlich fiel uns auch auf, dass vorwiegend das ältere Publikum wenig Spaß daran hatte. Aber genau das war es ja, ein polarisierendes Stück mit großartigen Schauspielern!

Marie Höhn 29.10.2017, 09:52

Gestern spielte "Amerika" von Kafka. Ich fands genial und hab mich wirklich köstlich amüsiert. Das Publikum war da geteilter Meinung. Entweder sie schlichen sich fort und lachten sich tot,wie ich. Sorry,ich fand die Panne mit der Fontäne "Erbrochenes" was leider die erste Reihe abkriegte ,gnadenlos komisch! I Hätte ich es selber abgekriegt, wäre kein Thema gewesen. Auch das Ankleiderinnen auf der Bühne einen "Umzug" des Darsteller darboten...Super, leider wird die Arbeit des Ankleiders immer zu wenig gewürdigt. Sie bleiben oft die Schlußlichter..
Danke für den tollen Abend!

PS : Woher kriegt man diese Katze? Schwimmnudel hab ich schon.

Sonja Emde-Röhrig 26.05.2017, 16:21

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