Mädchen wie die

von Evan Placey
Theaterstück in Laut- und Gebärdensprache mit hörenden und gehörlosen Schauspieler*innen.

Theaterstück für hörende und gehörlose Menschen

Premiere | Junges Schauspiel | ab 13 | keine Pause | Fr 12.01.18 | 19:30 | Ballhof Zwei

Ausverkauft, evtl. Restkarten

  • © Karl-Bernd Karwasz

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ZUM STÜCK

*unten Text in leichter Sprache

 

Bei einer größeren Ansammlung von Mädchen spricht man gern von einem Hühnerhaufen. Sie gackern, gickern und plustern sich auf. Doch die Hühnerhof-Idylle trügt. Kommt eine Henne neu in die Gruppe, beginnt ein erbarmungsloser Kampf um die Hackordnung, so lange, bis die neue Henne ihren Platz kennt – oder tot ist. Da sind Mädchen wesentlich schlauer. Sie kennen die Ordnung schon und brauchen nur noch hacken. Und das tun sie, als Scarletts Ex-Freund ein Nacktfoto von ihr an alle in der Schule schickt. »So eine Schlampe«, denken sie, meiden Scarlett, verspotten und beleidigen sie. Sie treiben Scarlett so lange in die Enge, bis sie fürchten, dass sie sich das Leben genommen hat. Als sie Scarlett schließlich an einer neuen Schule entdecken, gibt es kein Halten mehr. Mädchen wie die bringen schließlich die ganze Gruppe in Verruf.
Evan Placey schreibt so schonungslos wie unterhaltsam über Machtverhältnisse und Gewaltdynamik. Und über ein Phänomen, das für viele junge Menschen zum Alltag gehört: Cyber Mobbing. Er stellt der Mädchengruppe drei Frauenschicksale aus dem 20. Jahrhundert gegenüber, die die Richtlinien ihrer Gemeinschaft sprengten, weil sie modern und selbstbewusst waren. Doch diese Kämpfe sind vergessen. Ausgestattet mit Wahlrecht, Frauenquote und Selbstbestimmung hacken sich heute Mädchen wie die wieder die Augen aus und heulen den Hahn an – wobei ihnen die Kommunikation über das Netz besonders grausame Spielarten ermöglicht.


EVAN PLACEY (aufgewachsen in Toronto) lebt, schreibt und unterrichtet in London. Viele seiner Stücke wurden ausgezeichnet. 2015 gewann er für Mädchen wie die den Writers Guild Award als bestes Stück für junges Publikum.

*Leichte Sprache:


Scarlett mag einen Jungen.


Sein Name ist Russell.


Russell hat ein Bild von Scarlett.


Auf diesem Bild ist Scarlett nackt.


Das Bild wurde an alle in der Schule verschickt.


Alle haben das Bild auf dem Smartphone gesehen.


Die anderen Mädchen machen sich über Scarlett lustig.


Sie beleidigen Scarlett.


Sie sagen:

 

Scarlett, die Schlampe.


Scarlett, die Nutte.


Scarlett fickt mit jedem.


Plötzlich verschwindet Scarlett.


Die Mädchen haben Angst, dass Scarlett sich umgebracht hat.


Scarlett lebt und wechselt die Schule.


Die Mädchen treffen Scarlett wieder.


Die Mädchen schicken das Nacktbild an Scarletts neue Schule.


Scarlett ist sauer.


Sie kennt die Mädchen das ganze Leben.


Die Mädchen waren früher Scarletts Freundinnen.


Jetzt benehmen sich die Mädchen total dumm.


Frauen mussten früher ganz viel kämpfen:


Studieren, Wahlrecht, Unabhängigkeit, Erfolg.


Die Mädchen aus der Geschichte kämpfen gegen sich selbst.


Wera Mahne und ihr Team machen ein Stück über Cybermobbing.


Evan Playcey hat das Stück geschrieben.


Er hat dafür einen Preis bekommen.


Im Stück spielen Taube und Hörende Schauspieler*innen zusammen.


Es wird gebärdet und gesprochen.


Alle können kommen.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Cochlear, der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Hannoverschen Volksbank und der Hörregion Hannover

Die Übertitelung des Stücks erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Stiftung Universität Hildesheim

REGIETEAM

Regie Wera Mahne + Bühne und Kostüme Anna Siegrot + Video Declan Hurley + Dramaturgie Janny Fuchs + Gebärdensprachdolmetscher Mira Sander, Undine Schäfer

BESETZUNG

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