Im Westen nichts Neues

von Erich Maria Remarque

Einführung 18:45

Achtung, kein Nacheinlass möglich! | Mi 01.02.17 | 19:30–21:20 | Schauspielhaus

  • IM WESTEN NICHTS NEUES
    © Katrin Ribbe
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ZUR INSZENIERUNG

Remarque erzählt die Geschichte von vier Freiwilligen, die von der Schulbank direkt in den Krieg ziehen. Aus eigenem Erleben schildert er die Gräuel der Front, berichtet von den Traumata der Soldaten, von den Hindernissen ihrer Wiedereingliederung, der realitätsfernen Sicht der Zivilgesellschaft auf den Krieg, der Verführungskraft falscher Heldenmythen und der Militärpropaganda. Vor allem die Materialschlachten an der Westfront wurden zum grausamen Sinnbild des Ersten Weltkrieges, in dem der Kampf Mann gegen Mann von dem zwischen Mensch und Maschine abgelöst wurde. Mitten in diesem Kampf verreckten Paul Bäumer, Remarques Protagonist, und Hunderttausende seiner Generation, »die vom Kriege zerstört wurde - auch wenn sie den Granaten entkam.« Nach dem vierjährigen Grauen, dem Morden, dem Sterben scheinen sie unfähig, sich das Zusammenleben in einer zivilen Gesellschaft noch vorstellen zu können. Was machen Soldaten nach dem Krieg? Wie gehen sie mit der Erfahrung um, dass all das, womit sie überlebt haben, überflüssig, unerwünscht, verboten ist?

Remarques Buch gilt als der bekannteste Antikriegsroman über den Ersten Weltkrieg, dessen Ausbruch sich im Jahr 2014 zum 100. Mal jährte. In mehr als 50 Sprachen übersetzt, ist es eines der meistgelesenen Bücher der Welt überhaupt.

 

Schauspieler Jonas Steglich zu Im Westen nichts Neues in unserer Radiosendung Theaterzeit:

REGIETEAM

Regie Lars-Ole Walburg + Bühne Robert Schweer + Kostüme Nina Gundlach / / Anna Rudolph + Musik Markus Hübner + Choreographie Dennis Deter + Dramaturgie Kerstin Behrens

BESETZUNG

Paul Bäumer Jonas Steglich + Albert Kropp Dominik Maringer + Müller Jakob Benkhofer + Franz Kemmerich Nicola Fritzen + Stanislaus Katczinski Daniel Nerlich + Muse Katja Gaudard

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Sensationell und beispielgebend Hannoversche Allgemeine, 22.09.14
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Was für ein Theater! BILD Hannover, 22.09.14
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Bestechende Einsatzfreude und Kollektivarbeit Neue Presse, 22.09.14
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Wie ein Ausrufezeichen hallo - Hannoversches Wochenblatt, 11.10.14
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Echte Beklemmung Süddeutsche Zeitung, 24.10.14
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Exzellent und suggestiv Braunschweiger Zeitung, 15.10.14
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Ein ganz auf Empathie setzendes Kammerspiel Theater heute, 01.11.14
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Doppelte Kraft die tageszeitung, 03.11.14
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Ums nackte Überleben Evangelische Zeitung, 16.11.14
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Publikumsstimmen

Ich möchte es nicht versäumen Ihnen zu sagen wie hervorragend diesese Geschichte auf der Bühne umgesetzt wurde. Es war sehr bewegend und unterhaltsam, tolle Schauspieler und eine sehr gute Umsetzung des Romans durch den Regisseur. 
Nochmals danke für den interessanten Abend. 
  

Olaf Müller 21.01.2017, 18:45

Es ist ein großartig inszeniertes Stück. Der Roman wurde dramaturgisch gut umgesetzt. Die drastischen dramaturgischen Mittel "gehen unter die Haut".

Monika Czogalla 06.03.2016, 23:16

An dieser Inszenierung hat alles gestimmt: Von der Umsetzung der Romanvorlage für die Bühne, der hervorragenden Darstellung des Kriegsgrauens auf der visuellen Ebene bis hin zu der herausragenden und beeindruckenden schauspielerischen Leistung aller Darsteller sowie deren Zusammenspiel. Ich habe selten so eine eindringliche und bewegende Inszenierung gesehen!

Was für ein gelungener erster Theaterbesuch in Hannover!

Witt Julia 23.04.2015, 15:40

Ich habe im Theater bisher selten eine derart bewegende Inszenierung gesehen. Ich behandle den Roman gerade mit meinen Schülern und hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass es möglich ist, den Stoff angemessen für die Bühne umzusetzen, doch ich habe mich getäuscht.
Die Idee, die Handlung in einem weißen Salon stattfinden zu lassen, der nach und nach immer mehr verdreckt wird fand ich absolut schlüssig. Der scharfe Kontrast zwischen einem weißen Flügel und dem Kriegsgeschehen, der sich nach und nach auflöst, hat die Situation viel besser verdeutlicht als es ein reines Schlachtfeld gekonnt hätte.
Mich hat außerdem das Zusammenspiel der Soldaten extrem beeindruckt. Das "wir" das im Buch oft an die Stelle eines "ich" tritt wurde so perfekt aufgegriffen. Der immer spürbare Zusammenhalt war für mich vielleicht sogar das, was die Front am besten wiedergespiegelt hat.
Aber auch die hervorgehobenen Szenen, wie die Sterbeszenen von Kemmerich, Müller und Katczinsky fand ich sehr bewegend.
Herausragend war in meinen Augen außerdem die Heimkehrszene von Paul Bäumer, die ja im Publikum stattfand.
Den Soldaten war das Grauen und ihr Unwohlsein jederzeit deutlich anzumerken. Ehrlich gesagt, habe ich zwischendurch fast befürchtet, dass tatsächlich jemand umkippt. Kompliment für diese realistische Darstellung.
Insgesamt eine Inszenierung die es schafft, genauso zu verstören und gleichzeitig zu begeistern wie der Roman.

Natascha Blaess 07.04.2015, 20:10

Außergewöhnlich beeindruckende Inszenierung sehr berührend dargestellt! Der Inhalt des Buches wurde in Scene gesetzt. Sehr überzeugend. Danke dafür! Die Eindrücke begleiten mich noch immer.

Christa Voelkel 03.02.2015, 23:42

Beeindruckende Inszenierung, die die Texte hervorragend illustriert. Gehört zum Besten, was ich auf ihrer Bühne schon sehen durfte! Mich stört allerdings, dass für jede Aufführung ein Tier geschlachtet werden muss (Anm. d.Red.: nicht während der Vorstellung).

Als Fleischermeister habe ich prinzipiell nichts dagegen, sofern die Tiere dann verzehrt werden. Aber um auseinander gerissen und auf die Bühne geworfen zu werden? Bei Ferkeln merkt seltsamerweise keiner mehr, welche Grenzüberschreitung sie sich erlauben, wäre es bei jeder Aufführung ein Pferd, eine Katze oder ein Hund, hätte es längst einen Aufschrei gegeben. Unser Respekt sollte allerdings jedem Lebewesen gelten.

Karl Schünemann 17.12.2014, 14:45

Betroffen und aufgewühlt haben wir vor einer guten Stunde das Schauspielhaus verlassen.Das es möglich ist, dieses Buch als Theaterstück auf die Bühne zu bringen, hätte ich nie für möglich gehalten.Das Buch habe ich vor langer Zeit gelesen, ein zweites Mal vor einigen Jahren und bin erstaunt, wie dicht am Buch die Szenen und Dialoge waren. Was für eine Inszenierung und was für beeindruckene Schauspieler!
Danke für diesen Abend!Leider ist das Thema aktueller den je.

Ilse Bruhn 16.12.2014, 23:23

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