Hamlet

Tragödie von William Shakespeare

Preview | Achtung, besondere Anfangszeit! | Do 16.02.17 | 19:00 | Schauspielhaus

  • HAMLET
    © Katrin Ribbe
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ZUM STÜCK

Mit Hamlet tritt das moderne Subjekt in die Welt des Theaters. Gewaltempfindlich, reflektiert. Die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden, dafür aber auch die Verantwortung zu tragen, ist ihm Last und führt es in ein moralisches Dilemma. Kein Drama der Weltliteratur wurde so häufig interpretiert und so vielen Lesearten unterzogen, wie das über den Dänenprinzen. Ausgerechnet im Genre der mittelalterlichen Rachetragödie lässt Shakespeare seinen Antihelden das Licht der Bühne erblicken und stellt ihn damit an den Schnittpunkt zweier Zeitalter und ihrer Ideologien.

Etwas ist faul im Staate Dänemark. Prinz Hamlet spürt es in aller Ohnmacht. An seinem Studienort Wittenberg hatte ihn die Nachricht vom überraschenden Tod seines Vaters ereilt. Für das Begräbnis heimgekehrt nach Helsingör findet er sich auf dem Hochzeitsfest der Mutter Gertrud mit seinem Onkel Claudius wieder. Dieser lässt die Grenzen sichern, das Land aufrüsten, setzt Gesetze außer Kraft, ändert die politische Rhetorik. Angst wird geschürt. Die bald eine Generation währende Friedenszeit sei vorbei. Ein Angriff auf Norwegen stehe bevor. Auch soll Hamlet das Land nicht wieder verlassen, er möge dem Volk ein Vorbild sein. Wäre seine Furcht vor dem Tod nicht so groß, Hamlet würde ihn wählen. Da erhält in den schlaflos durchwachten Nächten eine vergangen geglaubte Zeit eine Stimme, Hamlet erscheint ein Spuk, sein Vater als Revenant ruft ihn an, er möge den an ihm begangenen Mord rächen.

 

WILLIAM SHAKESPEARE (Geburtsdatum unbekannt, gestorben vor 400 Jahren) ist die wohl geheimnisumwittertste Autorenfigur der Weltgeschichte. Sein immenses Werk – sowohl dem Umfang als auch der Bandbreite nach – lässt Zweifel aufkommen, ob es sich bei ihm tatsächlich nur um eine Person handeln kann. Seit Jahrzehnten werden Gerüchte befeuert, dass Shakespeare nur ein Pseudonym war. Wer hinter den Werken stehen könnte, beflügelt die Fantasie der Literaturwissenschaftler bis heute.

 

Hamlet-Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

 

Hamlet-Darsteller Daniel Nerlich in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

REGIETEAM

BESETZUNG

Hamlet, Prinz von Dänemark Daniel Nerlich + Gertrud, seine Mutter Johanna Bantzer + Geist Alexander Nerlich, Dennis Pörtner + König Claudius, sein Onkel Hagen Oechel + Horatio, sein Freund/ Ophelia, seine Tochter Vanessa Loibl + Polonius Mathias Max Herrmann + Laertes, sein Sohn Dennis Pörtner + Rosenkranz, Totengräber Susana Fernandes Genebra + Güldenstern, Totengräber Andreas Schlager

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Eine Tiefenbohrung ins Herz der Geschichte Hannoversche Allgemeine, 20.02.17
mehr
Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus NDR Kultur, 19.02.17
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Ein echtes Tier Neue Presse, 20.02.17
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Publikumsstimmen

An alle, die an dieser Inszinierung beteiligt waren, von der Technik, dem Bühnenbild, den Akteuren auf und hinter der Bühne - es war einfach kolossal, wahnsinnig, bunt, witzig, spannend, überaschend.... mit einem anderen Wort, es war perfekt!! Ich traute mich bisher noch nie (!) an einen Klassiker heran. Meine Lebensgefährtin erhielt dann im Rahmen einer Ausstellungseröffnung in Ihrem Hause den wertvollen Tipp, dass es noch wenige Karten für die heutige Hamlet-Aufführung gibt. Also zogen wir am Nachmittag los. 3 1/2 Stunden lagen vor uns. Ich hatte, ehrlich gesagt, etwas Angst einzuschlafen. Aber das Gegenteil war der Fall. So etwas hab ich noch nicht erlebt. Das war ganz, ganz großes Theater. Nochmal vielen Dank an alle Menschen, die dieses tolle Werk auf die Bühne brachten!!

Achim Bothmann 07.05.2017, 22:15

Danke an alle Beteiligten für einen unterhaltsamen, geistreichen, lustigen und unheimlichen Theaterabend voll wahrhaft grandioser Bilder und kongenialer Musik. Shakespeare wäre von dieser "Action-Tonne", die gegen Schluss der radikalen Auslöschung preisgegeben wurde, bestimmt begeistert gewesen - wir waren es jedenfalls! Seinem großartigen Text wurde trotz kühner, unverkrampfter Modernität die Ehre erwiesen. Und nachdem man sich fragte, wie man den fünften Akt werde wohl noch überstehen können, erwies sich die Lösung dieser Inszenierung als sowohl nervenschonender als auch kluger Streich!

Sabine Lamperski 27.03.2017, 22:41

BRAVO

Jürgen Bauch 09.03.2017, 23:04

Es war ein wunderbarer Abend. Vielen Dank!

Imke Martin 23.02.2017, 17:11

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