Die Nacht von Lissabon

von Erich Maria Remarque

Preview | Achtung, besondere Anfangszeit! | Do 02.02.17 | 19:00 | Cumberlandsche Bühne

Ausverkauft, evtl. Restkarten

  • © Karl-Bernd Karwasz

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ZUM STÜCK

»Jedes Schiff, das in diesen Monaten des Jahres 1942 Europa verließ, war eine Arche. Der Berg Ararat war Amerika, und die Flut stieg täglich. Die Küste Portugals war die letzte Zuflucht geworden für die Flüchtlinge, denen Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz mehr bedeuteten als Heimat und Existenz. Wer von hier das gelobte Land Amerika nicht erreichen konnte, war verloren. Der Mensch war in dieser Zeit nichts mehr, ein gültiger Pass alles.«

 

Im Hafen von Lissabon starrt ein Mann sehnsüchtig auf ein Schiff, das für ihn und seine Frau die Rettung sein könnte – wenn er die nötigen Pässe und Gelder besäße. Da bietet ihm ein Unbekannter zwei Schiffspassagen und die nötigen Papiere an, unter einer Bedingung: Er muss zuhören, wenn der Unbekannte die Geschichte seines Lebens erzählt.

 

Also hört er zu. Die Papiere, die der Unbekannte, der sich Schwarz nennt, anbietet, hat auch er von einem Emigranten »geerbt«. Er war schon 1939 aus einem Konzentrationslager nach Frankreich geflohen. Seine Frau Helen, seine Identität und sein Leben hatte er in Nazideutschland zurücklassen müssen. Doch auch ihn holte der »Emigrantenkoller« ein. Er wagte den mörderischen Weg zurück nach Deutschland, traf Helen in Osnabrück wieder. Doch die Realität des Krieges, Angst und Ungewissheit hatten beide verändert, sie waren einander fremd geworden. Helens Bruder, ein hoher Nazi-Offizier, war auf der Suche nach ihm, er musste erneut fliehen. Aber Helen ließ ihn kein zweites Mal gehen. Die gemeinsame Flucht entwickelte sich zu einer Reise, auf der die beiden Exilanten zu sich selbst und ihre Liebe fanden.

 

In Lissabon angelangt, begeht die krebskranke Helen Selbstmord. Für Josef Schwarz ergibt es keinen Sinn mehr zu fliehen. Er beschließt, zur Fremdenlegion zu gehen. Am Ende der Nacht verschenkt Schwarz die Papiere, die ihn und seine Frau retten sollten, an den Mann, der ihm eine Nacht lang zuhörte…

 

Nacht von Lissabon-Darsteller Silvester von Hösslin in unserer Radiosendung auf Radio Hannover:

REGIETEAM

Regie Lars-Ole Walburg + Bühne Tine Becker + Kostüm Tine Becker + Musik Lars Wittershagen + Dramaturgie Kerstin Behrens

BESETZUNG

Josef Baumann / Josef Schwarz Silvester von Hösslin

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Hörbuchtheater vom Feinsten nachtkritik.de, 05.02.17
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Wunderbar rhythmisierte Sprache Neue Presse, 07.02.17
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Eine hollywood-reife Hero's Journey Süddeutsche Zeitung, 07.02.17
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Kristina Geyer 04.02.2017, 22:52

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